Michael von Braunschweig ex Guernicus


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Lebenslauf:

Quaesitor Michael von Braunschweig ex Guernicus wurde im Jahre des Herrn 1178, von Lea Magdalena von Braunschweig, geboren. Er war der vierte Sohn des Grafen Arno Benedigt von Braunschweig. Er war sowohl seinem Vater als auch seiner Mutter nicht ganz geheuer. Er war zu altklug und zu wissbegierige für einen Jungen seines Alters. Mehr als einmal dachte sein Vater daran ihn während der Nacht zu erschlagen. Doch der Tod seines zwei Jahre älteren Bruders Harald, durch eine Grippe, führte dem Vater vor Augen, dass er durchaus gezwungen sein könnte seinen vierten Sohn als Erben heranziehen zu müssen. Und so blieb Michael am Leben. Bis ihn im Alter von fünf Jahren sein Zukünftiger Pater, Lucius Etrius ex Guernicus, seinen Eltern gegen einen Reichen Kindersegen „abkaufte“. Er war während Nachforschungen auf den kleinen Michael gestoßen und beschloss den Jungen zum Magier auszubilden.

Michaels Pate ist ein harter von Perfektion nahezu besessener Mann.
So verwundert es kaum das Michael seit dem Beginn seiner Lehrzeit in Bund Kellerwald eine harte Zeit durchmachte. Bei den kleinsten Verfehlungen, wie z.B. der Verwendung der falschen Deklination, hagelte es Strafen. Nie übertriebene Strafen, sondern harte aber Gerechte.

Doch ab seinem elften Lebensjahr sollte es noch schlimmer für den armen Michael kommen. Hatte er bis dato nur niedere und vergleichsweise ungefährliche Tätigkeiten verrichten müssen, begann für ihn nun der harte Unterricht im Umgang mit den unberechenbaren und gefährlichen magischen Künsten. Sein Pater schenkte ihm nun unglücklicherweise sehr viel mehr Aufmerksamkeit und bestrafte jede noch so kleinen Nachlässigkeit und Unzulänglichkeit auf harte, lehrreiche Weise. So musste Michael z.B. bei der Befragung der Grogs eines aus dem Orden verstoßenen ex Miscellaneas teilnehmen als er fünfzehn war. Sein Meister ersparte ihm nichts, er musste einen der Gefährten, den unglücklichen Willhelm den Barden, zwei Wochen lang verhören und befragen, bis er die Unterhaltung und den Tonfall Stück für Stück, Wort für Wort wiedergeben konnte.
Als Michael 16 war verschmolz sein Meistern einmal seinen Geist mit dem eines zu folternden Grogs um dessen Gefühle und Gedanken zu kontrollieren. Weil Michael zwei Wochen zuvor einen Hinweis nicht vollkommen korrekt interpretiert hatte.

Aber seine Lehrzeit bestand nicht nur aus Strafen und Ermittlungen. In der Tat führte sein Pater nur vier solcher Ermittlungen während Michaels ganzer Lehrzeit durch. Jede von diesen aber Erfolgreich. Darunter auch die Jagd auf einen Dämonisten. Die langen Herbst und Wintermonate wurde Michael unterrichtet. In allen Techniken wurde er geschult und erfahren. Doch zum großen Ärger seines Paters tat Michael sich ungewöhnlich schwer mit den Elementen. Ja zur Erschaffung von Erde schien er gar unfähig zu sein.

Einen solchen Tatbestand konnte ein perfektionistisches Mitglied aus dem Haus Guernicus, der in guter Tradition selbst ein recht fähiger Terrammagier war, natürlich nicht ertragen. Er unternahm viele quälenden Versuche Michael die Erd, im besonderen und Elemtenmagie im allgemeinen, nahe zubringen. Einmal hatte er einfach genug von dem was er als wiederborstige Gehorsamsverweigerung zu erkennen glaubte. Er beschloss Michael zum freisetzen seiner Erdmagischen Kräfte zu zwingen. Er beschwor einen Elementar und hetzte ihn auf den zu Tode erschrockenen 19 Jährigen Michael. „Vernichte oder Beherrsche Ihn“, bekam dieser von seinem Meister zu hören. Zu beidem war der Schüler nicht in der Lage und der Elementar prügelte beinahe alles Leben aus ihm heraus. Seit jener Zeit ist Michaels Aussehen, insbesondere seine Nase entstellt. Michaels Pater nahm schweren Herzens die Unfähigkeit seines Lehrlings hin. Er arbeitete fortan noch härtet daran ihn wenigstens in den Anderen Künsten zur Perfektion zu bringen.

16 Jahre nach Beginn seiner Ausbildung wurde Michael im Domus Magna seines Hauses durch drei Quaesitores fünf Stunden lang geprüft. Die beiden anderen Prüfer waren beeindruckt und voll des Lobes über den perfekten Schüler. Nur Lucius hatte 2 winzige Fehler entdeckt und fühlte die Schmach. Als letzte Strafe erhielt Michael kein Geschenk zum Abschied und ein einfaches schmuckloses Siegel. Michael seinerseits, erbat einen Platz im Haus der weit von Bund Kellerwald entfernt lag. Also schickte man ihn in die Ermittlungsgruppe des Simon ex Guernicus in der er zwei Jahre lang in der Normandie und in England einen dem Ordensbann unterworfenen Bjornaer jagte und schließlich zu seiner Tötung beitrug. Dann wurde er ins Hibernische Tribunal nach Bund Suer versetzt wo er als ermittelnder Quaesitor dient.

Charakter:

Michael hat ein freundliches, bestimmtes und manipulatives Wesen. Oft denken andere sie tun ihm aus eigenen Antrieb heraus einen Gefallen, ohne zu erkennen das die genau seinen Plänen folgen. Er versucht immer perfekt vorbereitet zu sein, genauestens durchdachte Pläne zu haben und sieht selbst kleine Fehler als riesige Pater an. Die gegen ihn verwendet werden können. Er spricht immer höflich und geschäftsmäßig mit den Leuten. Er versucht alles Objektiv zu sehen und seine Urteilsvermögen nicht durch Emotionen trügen zu lassen. Er versucht die Verkörperung der Integrität zu werden.




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